Justus kann den plötzliche Tod seines Freundes noch immer nicht fassen. Die Erwachsenen aus der gesamten Nachbarschaft haben sich im Haus seines Freundes nebenan versammelt. Die Kinder unterdessen versuchen an der frischen Luft wieder Lebensfreude einzufangen. Kurz darauf stürzt der Bruder seines toten Freundes von einer Böschung auf ein Gleisbett. Justus muss selbst ins Gleisbett steigen, um seinem wohlgenährten Nachbarn wieder auf den Hang zu helfen. Doch ehe er sich selbst wieder auf die Böschung retten kann, wird er von einem herannahenden Regionalexpress erwischt. Als er wieder zu sich kommt, treibt er mitten im Wasser und wird von Kindern in roten Baywatch-Schwimmanzügen gerettet. An Land zeigen ihm älteren Kinder einen Brunnen. Auf dem glatten Wasser schaut er geradewegs in die Welt hinein, aus der er gerade gekommen war. Polizisten und Feuerwehrleute belagern das Gleisbett und er kann sehen, wie seine Mutter in Tränen zusammenbricht. Justus wird in diesem Moment klar, dass er tot ist und nicht wieder zurück kehren kann...
Die neue Welt scheint wie ein Wunderland zu sein, dass keine Kinderträume enttäuschen kann. Doch sie wirft auch ihre Rätsel auf. Zunächst entdeckt Justus, dass es in dieser Welt keine Erwachsenen gibt. Und als er sich auf der Suche nach seinem Freund begibt, wird er damit konfrontiert, dass alle ungetauften Kinder vermisst werden. Trotz der Warnungen vom Kinderpapst zieht er los, um jenseits der „Barriere“ nach den ungetauften Kindern zu suchen und macht eine Entdeckung, die auch die „Welt der Kinder“ verändern wird...