Neben einigen Ökumenischen Begegnungen im In- und Ausland (z.B. beim Jungen Forum Orthodoxie) ist es mir ein besonderes Anliegen, auch außerhalb von Hochschule und Uni meine Kenntnisse über die Vielfalt von Kirche und Religion in zahlreichen Projekten, Kongressen und Seminaren verschiedenster kirchlicher Organisationen, Missionswerken und Bildungseinrichtungen zu erweitern. Bereits seit meinem Studienbeginn lernte ich auch andere Seiten der Kirchenarbeit kennen, zum Beispiel bei der Mitarbeit auf dem Christival 2002 in Kassel oder der kurzen Hospitation einer Kurzbibelschule.
Ich pflege in meiner theologischen Arbeit einen vorurteilsfreien Umgang hinsichtlich der unterschiedlichen Konfessionen und Denominationen. Neben den eigentlichen Vorlesungen und Seminaren des Studienganges der Ev. Theologie und den Studia Oecumenica in Marburg besuche ich regelmäßig Veranstaltungen, Kongresse und Seminarangebote verschiedener Glaubensausrichtungen. Dadurch eröffnet sich neben der sekundären Literaturrecherche auch die Bandbreite der vielfältigen Formen von Spiritualität und Glaubensleben in der Christenheit, indem ich mir gerne selber ein Bild vor Ort mache (z.B. durch den Besuch von Gottesdiensten) und den Austausch, Kontakt und Dialog suche. Aufgrund dieser Motivation habe ich z.B. Taize, die Europa-Pfingstkonferenz 2003 (PEC) in Berlin und Kongresse über den Alpha-Kurs sowie die Arbeit von Willow Creek besucht. Ich nehme gern überkonfessionelle Angebote der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), Campus für Christus und der Studentenmission in Deutschland (SMD) wahr und bin neben den verschiedenen Studentenkonferenzen (CamKon, studikon) auch auf Missionskonferenzen wie der Explo04 oder der GMC (God's Missions Conference) als Mitarbeiter in Bereichen wie Seelsorge, Videoteam und Tagungsmoderation tätig. Neben der Arbeit in der ACK (Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen) und CadU (Christen an der Uni) habe ich auch die Arbeit der Evangelischen Allianz schätzen gelernt, weil sich dort Christen (nicht Kirchen) verschiedener Konfessionen und Denominationen begegnen und auf der Basis allgemeiner Glaubensgrundsätze gemeinde- und kirchenübergreifende Projekte und Aktionen initiieren, wie z.B. die Gebetswochen. Durch diese überkonfessionellen Begegnungen boten sich ergänzende Kontakt- und Austauschmöglichkeiten im Bereich der Ökumene. In diesem Rahmen war ich auch für kickoff2006 (anstoss für den glauben), ProChrist-Mobil (kleine Kirche der Welt) und auf EC-Tagungen (Jugendverband Entschieden für Christus) engagiert sowie Mitarbeiter beim "Jesus-Tag" 2004 und CVJM-Festival 2005. Neben dem Austausch in der Arbeitsgemeinschaft Jugendevangelisation (agje) habe ich auch neue und spannende Impulse während der Mitarbeit bei Teenstreet von OM (Operation Mobilisation) kennen gelernt. Aus diesen Begegnungen nehme ich nicht nur Eindrücke über die Vielfalt christlicher Spiritualität mit, sondern auch weiterführende Ideen und Impulse. Denn für die Arbeit in den verfassten Gliedkirchen der EKD können wir sicherlich auch hier und dort aus der innerevangelischen Ökumene und darüber hinaus voneinander lernen und ergänzende Wege aufnehmen, um die Menschen mit der Frohen Botschaft zu erreichen. [mehr...]